FLUSS TICINO – BANK VON CRESCIANO


FLUSS TICINO – BANK VON CRESCIANO

FLUSS TICINO, BANK VON CRESCIANO

Der Fluss Ticino weist als direkte Folge der grossangelegten Korrekturmassnahmen, welche zu Beginn des 20. Jahrunderts durchgeführt wurden, über weite Strecken erhebliche ökomorphologische Defizite auf. Mit den projektierten Massnahmen sollen künstliche Strukturen geschaffen werden, welche das Ökosystem sowie die Wasser- und Landfauna bereichern und letztlich auch zu einer Aufwertung des Flusses durch die Schaffung eines Erholungs- und Vergnügungsraumes beitragen. Die Verwertung des Materials aus dem Rückhalteraum des Valegion in Preonzo stellt einen zusätzlichen Nutzen dar. Die Bank von Cresciano ist die erste einer Reihe von Massnahmen zur Aufwertung des Flusses Ticino (Renaturierung der Überflutungsflächen, Handhabung der durch Schwall und Sunk verursachten Abflussschwankungen, Sanierung des Geschiebehaushalts)

  • Zeitraum: 2014 – 2015
  • Auftraggeber: Waterway Office, Territory Department, Kanton Tessin
  • Projektart: ökologische Aufwertung, Verwertung von Material aus Geschiebesammlern

Kurzbeschrieb des Projekts

  • Die Länge der künstichen Bank am linken Ufer beträgt ca. 300 m, für dessen Bau ca. 17’000 m3 Mateiral aus Rückhalteraum von Pian Perdasca entnommen wurden.
  • Modellierung der sekundären Kanäle für die Situation mit Niederwasser entsprechend den Turbinierzyklen von OFIBLE und AET
  • Anbringung von punktuellen Strukturelemente auf der Bank, entlang des sekundären Kanals sowie im Hauptkanal (Steine, Baumstämme, Wurzelstöcke)
  • Ausbildung von Buhnen am rechten Ufer bestehend aus Steinen, welche stromabwärts mit Strukutelementen ergänzt werden.

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Gesamtüberblick über die Massnahme (Blick flussaufwärts).

 

 

Detailansicht des sekundäre Kanals mit Strukutelementen (Blick flussaufwärts)

 

 

Unsere Leistungen

  • Bauprojekt (2014) einschliesslich numerischer Simulationen der aktuellen Situation und der Projektsituation mit Bestimmung des HMID (hydromorphologischer Index)
  • Bauleitung (2015) inklusive des Aufbau und Inbetriebnahme des Alarmsystems in Zusammenarbeit mit OFIBLE und AET.